Mein erster PC

Erinnert ihr euch noch an euren ersten PC? Ich noch ganz genau, den das gute Stück liegt immer noch auf dem Dachboden und wartet auf eine Reanimierung.

Es handelte sich um einen Schneider Euro PC. Gekauft wurde er 1988 oder 1989 und kostete stolze 1600 DM. Damals kaufte man solche Geräte auch noch nicht irgendwo, sondern im „Computerladen“. Sowas gibts heute leider auch nicht mehr. Dazu gab es dann auch noch tonnenweise Handbücher (gedruckt natürlich).

Geliefert wurde mit dem PC ein (ich glaube) 11 oder 12-Zoll Monochrom-Monitor. Der kostete natürlich auch noch ein paar Hunderter mehr. Dafür war aber MS-DOS 3.3 mit an Bord. Das Killerfeature war natürlich das damals ultramoderne 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk. Dazu noch knapp 10 MHz Taktrate (ja, MEGA, nicht GIGA) und 512kb (ja, KILO, nicht GIGA) Ram. Damit war man dann der König auf dem Schulhof.

So das das gute Stück aus:

Und was konnte man jetzt damit machen? Hmm, nach heutigen Maßstäben natürlich nicht viel. Aber ich erinnere mich vor allem an dieses Spiel. Das habe ich stundenlang gespielt, allerdings nicht in so schönen Farben wie im Video, sondern natürlich schwarz/orange. Wer kennt es noch?

4 Kommentare

  1. Tom sagt:

    Das war doch „DIGGER“!!
    Habe ich übrigens noch und läuft sogar auf modernen PCs.
    Wenn ich danach ins Bett hat es im Kopf noch weiter gediggert.
    Es war total verrückt.
    Mein PC war ein Eigenbau mit 286er Prozessor – mein ganzer Stolz!

    • admin sagt:

      Ein 286er war mein zweiter PC. Damals dann schon mit rasanten 16 Mhz und sogar einer 20 MB Festplatte. Dank 12-Zoll-Farbbildschirm konnte man Spiele so realitätsnah wie nie zuvor spielen – mit 16 Farben 🙂
      Und Windows lief auf schon drauf – Windows 3.0. Das hab ich aber selten genutzt, mir erschloss sich der Sinn von Windows damals nicht wirklich.

  2. Reinhard sagt:

    Mein erster eigener PC war ein Olivetti M24 mit einem Intel 8086 Prozessor, 8 MHz Taktung, 5,25 Zoll Floppy-Disk Drive (360 KB) und 20 MB Festplatte aus dem Jahr 1984.
    Das beste war allerdings mein „hochauflösender“ Schwarz/Orange – Bildschirm (640×400 Bildpunkte) und mein NEC P6 24-Nadeldrucker (SW).
    Und natürlich das MS-DOS 2.0 Betriebssystem. MS-Word kam gerade auf den Markt und trat gegen die etablierten Textverarbeitungsprogramme „Wordperfect“ und „T3“ an.
    Das war damals das beste, was es zu einigermaßen erschwinglichen Preisen zu kaufen gab.
    http://www.computermuseum-muenchen.de/computer/olivetti/m24.html

    Richtige Grafikprogramme oder Präsentationsprogramme gabs damals im PC-Segment noch nicht. Deshalb hab ich die Zeichnungen für meine Doktorarbeit in „MS-Basic“ selbst programmiert und über einen Plotter mit 2 Stiften ausgedruckt.